Kajetan Skurski, geboren 1991 in Gdynia. Nach einem angefangenem Semitistik Studium an der Freien Universität in Berlin folgen 2011-2014 Regiehospitanzen und -assistenzen am Maxim Gorki Theater und der Schaubühne. Mit Einflüssen von Yael Ronen, Patrick Wengenroth, Armin Petras und Antú Romero Nunes folgt das erste eigene Theaterprojekt im öffentlichen Raum: “Bau Stück”.

2014 beginnt er das Studium der Angewandten Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, wo seit 2015 seine szenischen Arbeiten mit Laurenz Raschke entstehen. Gezeigt werden sie u.A. bei der Theatermaschine in Gießen, dem Fuchsbau Festival, dem Festival der jungen Talente im Frankfurter Kunstverein und der Neueröffnung des Palais de la Porte Doreé in Paris unter Leitung von Prof. Heiner Goebbels. 2017 Auslandsstudium und künstlerische Assistenz bei Kate McIntosh im Bergen International Theatre, Norwegen.

2018 entsteht mit Raschke zusammen die temporäre Probebühne „Studio Beisel” in Marburg, in der ein Jahr lang der städtische Raum zum Ausgangspunkt für Theaterstoffe wird. 2019 beendet Skurski sein Studium in Gießen und zeigt unter dem Namen “Studio Beisel” Schillers Räuber auf den internationalen Schillertagen in Mannheim. Daneben befinden sich weitere Stücke in der Vorbereitung.

Die künstlerische Arbeit von Kajetan Skurski bewegt sich zwischen Video, Hörspiel/Audio-walk, immersiver Rauminstallation, Theater und Digital Art.